Diese Hoffnung hatte ich auch. Aber leider ist das hier bei uns so üblich.

Mir hat noch nie ein Radiologe meine Befunde erklärt, weder vorher bei diversen Bandscheibenprobs oder ähnlichem noch jetzt bei der MS. Da ging immer ein Brief an die behandelnden Ärzte. Allerdings musste ich da nie wochenlang warten und hatte so meist nach ner Woche die Auswertung.

Bei den MRTs war der Radiologe auch nicht persönlich; das haben immer MTAs gemacht.

Finde das wirklich toll, @UWE59 dass du das direkt bekommst. Ist das in einer Klinik oder in einer radiologischen Praxis? Ich bin gespannt, ob sich das ändert, wenn ich ab jetzt im MS Zentrum in die Röhre komme :thinking:

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Bei uns ist das auch üblich - zumindest für Kassenpatienten…
Ich hab mich dagegen jedes Mal gewehrt und darauf bestanden, dass ein Radiologe mit mir über die Bilder spricht. Das fand noch nie Freude, wird dann aber gemacht.
Bericht geht dann nachträglich raus.
Dass die nur bei Kassenpatienten ein Gespräch vermeiden wollen, habe ich dann realisiert, als ich mal ein MRT selber bezahlen musste weil die Kasse das nicht übernommen hat. Da habe ich mich auf den üblichen Kampf eingestellt und dann festgestellt, dass das nicht notwendig war, da in dem Fall wohl das Gespräch selbstverständlich zum Servicepaket gehört…
Ich vermute, Gespräch führen kostet Zeit und damit Geld und deswegen knausern sie bei Kassenpatienten damit und tun so als wäre es normal dass sie nicht mit Dir reden. Damit die Marge sich noch rechnet.
Ich denke aber, ein Gespräch steht Dir in jedem Fall zu.

Ich gehe normalerweise als Kassenpatient in eine radiologische Praxis und da habe ich nach dem MRT/Röntgen etc. auch immer direkt im Anschluss noch ein kurzes Gespräch. Seit Corona machen Sie das allerdings nicht mehr, was mir tatsächlich aber auch einleuchtet.

Interessant ist wie es sich verhält wenn Corona mal vorbei sein sollte. Ob Sie dann wieder die Gespräche im Anschluss an eine Untersuchung durchführen oder den “Wegfall” beibehalten. Mal sehen.

Das ist bei mir allerdings jetzt 15 Jahre her. Ich war immer in radiologischen Praxen, nie im Krankenhaus für MRT.

Die Zeiten werden offensichtlich eher schlecher…

  • Und trotzdem nie vergessen.
    Die Radiologen sind hier die Interpretations-Profis, nicht die Neuros.

Uwe

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Das glaube ich doch. Vermutlich ein anderer, als der der ggf. Gespräche führt. Ich meine, dass der neben der Röhre im Kabuff sitzt.
Einmal, weil es so sein muss, aber auch in Echtzeit gleich mitgeguckt wird. Darauf folgen dann Entscheidungen und Mitteilungen a’la ruhiger liegen, jetzt mit Kontrastmittel, …

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Es geht massgeblich um die Befunde… Und mit Topografischen Angaben einer Myelitis können leider die wenigsten Docs und sicher nicht jeder Neurologe was anfangen…

Ich bin Kassenpatient und hatte IMMER im Anschluss ans MRT ein Gespräch mit dem Radiologen.
– Ist wie gesagt aber 15 Jahre her…

Uwe

Ich hab beim letzen MRT das erste Mal einen Radiologen gesehen. Das war zumindest in NRW einfach nicht üblich. Befunde hab ich immer schriftlich bekommen - wenn ich danach gefragt habe.

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Kleines Update…

Konnte meinen Befund heute anfordern und hab ihn Direkt per Mail erhalten.

Befund: MRT unauffällig

Am 14.06 hab ich jetzt noch einen Termin für ein BWS MRT.

Lieben dank an Euch alle, für die vielen Antworten

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Kopf wäre halt das interessante.
Haben die nur ein MRT von der HWS gemacht?

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Bisher ist nur HWS und BWS angeordnet. Kopf MRT entscheidet sich laut Ärztin nach diesen MRT s. Find das schon auch sehr ätzend. Da hätten sie ja Direkt ein komplett MRT machen können finde ich.

Man hat letztes Jahr im Februar ein Kopf MRT gemacht als ich erstmalig diese kribbel und Schmerz Symptomatik hatte. Das war damals auch unauffällig.

Es ist zum verrückt werden.

Sei doch froh wenn die Bildgebung unauffällig ist…

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Prinzipiell natürlich… trotzdem habe ich Beschwerden und das Problem das mein Körper nicht so funktioniert wie ich es gewohnt bin. Das macht einem Unbehagen und etwas Angst.
Besonders wenn Verdachts Diagnosen im Raum stehen. Aber für diese und weitere Gedanken, Gefühle muss ich mich ja auch nicht rechtfertigen.

Nein du sollst dich auch nicht rechtfertigen.

Und ja wenn man ungeklärte Symptome von was auch immer hat, kann einen schon ein möglicher Verdacht auf oder eine empfohlene Diagnostik ganz schön aus der Bahn werfen…

Von daher gut dass da Entwarnung gab.

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Hi,

Ich weiß aus Erfahrung, dass die Radiologen generell nicht gerne HWS/BWS und Kopf gleichzeitig machen.

Urologische Probleme können auch mal in die Beine ausstrahlen
Falls es im ZNS also zu keinem Befund kommt, würde ich auch mal die peripheren Nerven ins Visier nehmen.
Aber vielleicht hat das deine Neurologin ja ohnehin auf dem Schirm und wollte einfach erst Mal das ZNS abklären…

Halte uns bitte auf dem laufenden

LG Glashaus