War gestern viel auf den Beinen, nun verspüre ich außer Kraftlosigkeit und Gleichgewichtsstörungen ein Brennen im rechten Bein von der Hüfte abwärts… Überanstrengung oder Schub?

War gestern viel auf den Beinen, nun verspüre ich außer Kraftlosigkeit und Gleichgewichtsstörungen ein Brennen im rechten Bein von der Hüfte abwärts… Überanstrengung oder Schub?
Hallo,
klingt wie bei mir, immer bei Überanstrengung.
Geht mir z. B. bei der Physio so, dann bin ich der lebende Zitterall und Gleichgewichtsstörung habe ich leider immer.
Du musst dir deine Kraft einteilen, musste ich auch erst lernen
Auf jeden Fall
Überanstrengung!
Wenn ich mich für meine Verhältnisse fit fühle schiess ich mich immer ab!
Dann bin ich aber immer mindestens am nächsten Tag tot. Die Erholungsphasen dauern mittlerweile immer länger!
Grüße
Gestern war Physio
heut bin ich tot
(nicht ganz, sonst könnt ich das hier nicht schreiben )
Geht mir jeweils genauso. Muss noch viel lernen, besonders nein zu sagen…
Ich schließe mich euch an, einmal volle pulle und dann mindestens ein Tag im Eimer
Ich glaub auch ich hab mich überanstengt
Theoretisch könnte es auch ein Schub sein. Wobei nach meiner Erfahrung nur ein Tag zwischen “Schubauslöser” und Schubbeginn wenig ist. Aber kam bei mir auch schon vor (aber selten).
Ich würde sagen, du musst es beobachten. Wenn es Überanstrengung ist, sollten die Symptome nach deiner sonst üblichen Erholungszeit wieder verschwinden.
Gute Besserung.
Vielleicht sollte ich noch erläutern, wie ich das in meinem Beitrag meine.
Meine Annahme war, daß die Überanstrengung einen Schub ausgelöst haben könnte. Bei mir wurden schon viele Schübe durch Überanstrengung getriggert. Andere haben das bei sich auch beobachtet, das weiß ich zum Beispiel durch Berichte hier im Forum.
In diesem Fall könnte es entweder ein Schub sein oder eine schubähnliche Verschlechterung, die mehrere Tage anhält und dann sozusagen von heute auf morgen wieder folgenlos verschwindet. Letzteres hatte ich auch schon manche Male. Letzteres ist natürlich die angenehmere Variante.
Oder deine Symptome sind tatsächlich nur ein Ausdruck einer zu großen Erschöpfung deines Körpers.
Wenn du magst, berichte doch bitte, wie es sich bei dir entwickelt. Das würde mich interessieren.
Nach MEINER Annahme ist das eine LOKALE Überlastung, die NICHT zu einem Schub geführt hat.
Mein Brennen ist nach einem Ruhetag nach der Physio wieder gut. Schubereignisse dauern bei mir länger.
Von mir kenne ich keine neurologischen Symptome wie Brennen in einem Bein oder Gleichgewichtsstörungen (oder andere neurologische Symptome) nach einer Überanstrengung. Nach einer Überanstrengung bin ich nur müde und platt. Neurologische Symptome treten bei mir nur dann auf, wenn es später (meist nach zwei drei Tagen, selten nach nur einem Tag) zu einem Schub oder einer schubähnlichen Verschlechterung kommt (siehe meine Beschreibung oben).
Bei dir und anderen kann das anders sein. Vielleicht berichtet @Tin86 noch, wie es sich bei ihr entwickelt. Dann kann sicherer abgeschätzt werden, was es war.
… ist kein primär neurologisches Symptom.
Diese lokale Belastung kenn ich nicht nur von der Physio z.b. nach dem Einbeinstand, sondern auch wenn ich mal halbgebückt im Garten gearbeitet hab oder wenn beim Faltrad die Sattelhöhe nicht passt, weil jemand kleineres vor mir damit gefahren ist.
Bei mir hört das Brennen auf wenn ich mir Ruhe gönne, nach dem Hausputz gestern war alles wieder da…
Ich bin nach langer Beobachtung soweit, dass ich sage, Brennen KANN ein neurologisches Problem sein, eventuell als “Vorstufe”.
Ein regelmäßiges Brennen im Genitalbereich, gerne in Ruhelage im Bett ausgelöst, ist nicht immer eine Blasenentzündung.
Wenn deine Symptome nach einer Ruhephase verschwinden, ist es wohl kein Schub (und auch keine schubähnliche Verschlechterung). Meine Symptome, die sich bei Schub oder “Geschübel” entwickeln, verschwinden bei Ruhe leider nicht.
Dann kannst du aufatmen, ein Schub scheint es nicht zu sein. Sondern Symptome, die nach Anstrengung zurückkommen.
Seltsam, das kenne ich von mir nicht.
Und was ist mit Gleichgewichtsstörungen? Ist das nicht ein neurologisches Symptom? Gleichgewichtsstörungen nach Überanstrengung, ist das normal? Gleichgewichtsstörungen nach Überanstrengung habe ich bei mir noch nicht erlebt.
Da ich diese brennenden Schmerzen in den Beinen oder auch nur einem Bein auch kenne habe ich mal gegoogelt.
Scheinbar sind das MS Typische Schmerzen.
Habe mal rauskopiert:
Dysästhetische Schmerzen werden als konstante, brennende Schmerzen beschrieben, die ohne externe Reize auftreten. Dysästhetischen Schmerzen treten üblicherweise nachts in den Beinen und Füßen auf, körperliche Betätigung kann diese Schmerzen verstärken.
Bei mir tritt dass auch auf wenn ich meine Gehstrecke massiv überschritten habe. Eine verschlimmerung der kognitiven und körperlichen Einschränkungen verstärken sich auch durch die fatigue.
Es spielt sich leider alles gemeinsam in die Hand.
Hier noch die Quelle
Gleichgewichtsstörungen nach Überanstrengung, ist das normal
Wenn du dich richtig ausgepowert hast, kann auch mal ein bisschen Schwäche da sein.
Nicht alles was zwickt und zwackt muss gleich neurologisch oder gar von der MS sein.
Ich erinnere mich an eine Wanderung durch die umbrische Augusthitze, 20 Jahre vor meiner Diagnose. Wir hatten uns verlaufen und den für die Mittagsrast geplanten Ort erst 5 Stunden später erreicht. Alle Vorräte, Essen und Wasser waren aufgebraucht. Da waren einige recht wacklig bei 35°.
Nach einer mehr als überlangen Wanderung (vor meiner Diagnose) hatte ich auch die letzten Meter wackelige und überanstrengte Beine. Als “Gleichgewichtsstörung” hätte ich das aber nicht bezeichnet.
Aber ist jetzt egal, ich möchte mich darüber nicht mehr streiten. Kann bei jedem anders sein.
Es wurden hier im thread viele Argumente, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht. Ich hoffe, daß @Tin86 eine Antwort auf ihre Frage gefunden hat und nun ihre Symptome passend einordnen kann.