Leider nicht. Das war ein Vortrag in der der Reha, der sich allerdings auf Studien stützte.
Hi,
das wird nicht möglich sein, da ein und die selbe Person dubliziert werden müsste umbso die Referenz zu testen. Medizinische Studien gibt es ja nach den Richtlinien die aus den Studien stammen.
Eine Person alleine kann niemals über einen gesundheitlichen Vorteil der Therapie sprechen.
Den einen hilft es, den anderen nicht. Nimmt man eine Personenzahl von 100, und es hilft mind. 51 ist es ein Erfolg obwohl es leider 49 nicht hilft. m.m.
Deshalb muss auch ein frisch diagnostizierter Patient zuvor in das MRT und darf erst danach die Corti Infusion erhalten.
VG
Echt? Bei mir auch…in Oktober habe ich gedacht, ich hätte einen Schub, war aber nichts in MRT zu sehen…und jetzt wieder seit 3 Wochen…eine Verschlechterung…( kein Uthoff)
Es sagte also nicht der Tischnachbar nach zwei großen Weizenbieren sondern ganz seriös in einem offiziellen Vortrag.
Danke, interessant, gut zu wissen.
Ich fürchte du hast Recht. Wie soll das seriös in einer Studie nachgewiesen werden? Wo doch Regeneration und Heilung immer individuell verläuft und zudem über die Zeit je nach Zustand des Patienten ständig wandelt. Schwierig…
@Maria77 Sorry, dein thread ist entgleist wegen dem Kortisonthema. Ich denke, der Austausch zum Thema Kortison wird bald beendet sein.
Und ich schrieb von haben
Ich habe wegen einer SNE Anfang des Monats Cortison erhalten,
die SNE ist weg, habe lange mit den NW und alten verstärkten Symptomen gekämpft, die Taubheit in den Fingern und Füßen ist weiterhin vorhanden, vorher nur die Fingerspitzen und die Zehen.
Bei der Diagnose im März 24, habe ich auch Cortison erhalten,
danach ging es mir erstmal besser, leider kamen die meisten Symptome wieder und sind geblieben, wie z. B.mein linkes lahmes Bein, es bleibt bei 100 m Gehstrecke, unter Cortison Anfang Februar zwischen 20-50 m, jetzt wieder bei 100 m, dann ist Schluss. Ich habe inzwischen die L300, sie stabilisiert, aber die Gehstrecke bleibt die Gleiche. Auch Fampridin/Fampyra half bei mir nichts, hab’s letztes Jahr, in der Reha, ausprobiert. Liebe Grüße
Tut mir leid.
Ich bin nach meinen Paraplegien zwar wieder ins Laufen gekommen, aber so richtig dolle ist mein Laufen nicht. Hilfsmittel wie Rollstuhl, Rollator, UAGs und Stock begleiten mich durch den Alltag.
Die Frage ist, ob und was Kortison hätte verhindern können. Meine Aussage, die du kritisiert hast, war, ich wiederhole nochmal, daß das Endergebnis der Abheilung nach einem Schub zum Beispiel nach einem Jahr gleich ist, egal ob mit oder ohne Kortison. Bei einigen Medizinern findet sich diese Aussage auch, zum Beispiel auch im Vortrag der Rehaklinik von Paule.
Ob es letztlich wirklich so ist, oder ob das Ergebnis mit Kortison vielleicht besser, oder mit Kortison vielleicht sogar schlechter ausfällt (ich erinnere an die Studie zur SNE, die Shitman schon öfter gepostet hat) weiß man, so vermute ich, wahrscheinlich nicht so genau. Vielleicht, weil das mit Studien gar nicht untersucht werden kann (siehe Andys Posting). Also bleibt die Frage Kortison ja oder nein doch vielleicht eine Glaubensfrage?
Ich kann dazu nur sagen, dass ich nach der MS Diagnose, im März 24, 2x
Cortison erhalten habe. Cortison hat nur kurzzeitig eine Verbesserung meiner gesamten Symptome gebracht, kurz danach war alles wieder da.
Ich gelte als Schubförmig Progredient, Gehstrecke ist und bleibt von Anfang an 100m und auch die anderen Symptome werden nach dem Jahr bleiben. Liebe Grüße
ja … zur Sicherheit habe ich einmal auch ein MRT (HWS + BWS) gemacht, um sicherzugehen, dass es kein Schub ist, aber nein. Seit ungefähr 3 Jahren habe ich Stromgefühle in den Beinen - manchmal für ein paar Tage, manchmal nur für ein paar Minuten oder Stunden, mal stärker, mal schwächer. Während der Periode verstärken sie sich auch etc.
Zum Thema Kortison möchte ich gerne noch eines nachlegen, weil ich es interessant finde. Ich hoffe, es ist genehmigt
In meinem Gesundheitsordner habe ich einen Artikel abgeheftet, Titelthema “Der Schub” aus der Zeitschrift “MS-Welt”. Liegt mir nur in gedruckter Form vor, so daß ich nicht verlinken kann. Dort heißt es unter anderem:
Nicht jeder Schub muss zwangsläufig medikamentös behandelt werden. Zugrundeliegende Entzündungen können auch von alleine abheilen, allerdings wird der Heilungsprozess durch eine Kortisontherapie stark beschleunigt.
Und etwas weiter hinten, mit dem Untertitel: Expertenrat aus der Praxis. Tipps und Ergänzungen vom Experten Dr. Elias aus Hamburg:
Kortison - ja oder nein: Der Einsatz von Kortison ist auch Abwägungssache. Hierbei gilt es herauszufinden, in welchem Zustand sich der Betroffene befindet. Wie relevant sind die Symptome? Welche Hoffnungen oder Ängste gibt es? Wie sind die sozialen Begleitumstände? All das wird bei der Anwendung von Kortison mit einbezogen. Kortison kann immer auch Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Unruhe, Magenbeschwerden mit sich bringen. Es kann sowohl depressiv als auch euphorisch machen. Alternativen zu Kortison: Es ist bei einem Schub auch möglich, nur die Begleiterscheinungen zu therapieren.
So, also noch eine weitere Stimme aus einem Fachblatt. Vielleicht eine Entscheidungshilfe für den einen oder anderen. Wünsche allseits mit Kopf und Bauch stimmige Entscheidungen.
Ja ich kenne deine Interpretationen hier ja auch schon zur genüge
Damit hier mal Ruhe in den Karton kommt, habe ich (mal wieder ChatGPT angefragt. Ich mache das nur noch diese Woche, versprochen). Mich interessiert das Thema auch, daher:
Bei einem MS-Schub wird häufig Kortison (hochdosierte Glukokortikoide) verabreicht, um die Entzündung im Zentralnervensystem zu dämpfen und die Symptome schneller zu lindern. Üblicherweise erfolgt die Behandlung mit hochdosiertem Methylprednisolon (z. B. 500–1000 mg täglich über 3–5 Tage, meist intravenös).
Wann ist eine Kortison-Therapie sinnvoll?
Bei mittelschweren bis schweren Schüben mit deutlicher Beeinträchtigung (z. B. Sehstörungen, Lähmungen, Koordinationsprobleme).
Wenn die Symptome die alltägliche Funktion stark einschränken.
Wenn sich die Beschwerden nicht von selbst innerhalb weniger Tage bessern.
Wann kann man auf Kortison verzichten?
Bei milden Schüben mit nur geringfügigen Symptomen (z. B. leichtem Kribbeln oder kurzfristiger Müdigkeit) kann man oft abwarten.
Wenn frühere Schübe auch ohne Kortison gut abgeklungen sind.
Falls Kortison nicht hilft, kann in schweren Fällen eine Plasmapherese (Blutwäsche) erwogen werden.
Wichtig: Eine Kortison-Therapie beeinflusst nicht den langfristigen Verlauf der MS, sondern beschleunigt nur die Erholung vom akuten Schub. Die langfristige Therapie zur Krankheitsmodifikation (DMTs) bleibt davon unberührt.
Bei Unsicherheiten oder Nebenwirkungen sollte immer ein Neurologe konsultiert werden.
Beeinflusst Kortison die langfristige Behinderung?
Nein, Kortison reduziert nicht die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Behinderung.
Ja, Kortison kann helfen, sich schneller von einem Schub zu erholen, aber es verändert den langfristigen Krankheitsverlauf nicht.
Was beeinflusst die Behinderungsprogression wirklich?
Krankheitsmodifizierende Therapien (DMTs): Medikamente wie Ocrelizumab, Natalizumab oder Fingolimod können die Schubrate senken und das Fortschreiten der Behinderung verlangsamen.
Früher Behandlungsbeginn: Eine frühzeitige DMT-Therapie kann langfristige Schäden minimieren.
Gesunde Lebensweise: Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Rauchstopp können das Risiko eines schnelleren Fortschreitens senken.
Fazit
Kortison hilft kurzfristig bei einem Schub, aber für die langfristige Behinderungsprogression sind krankheitsmodifizierende Therapien (DMTs) entscheidend. Wer also weniger Behinderung im Alter haben möchte, sollte frühzeitig eine effektive Langzeittherapie in Absprache mit einem Neurologen beginnen.
Sollte oben genanntes stimmen, ist das ziemlich enttäuschend.
Hi,
Corticoide also Cortisone sind sicherlich keine Allheilmittel. Liegt ein Schubauslöser in einer Entzündung begründet, hilft ein Cortisonstoss den meisten Patienten, bereits stark geschädigten Myelin wird es nicht reparieren können.
Die Frage könnte sein ob der körpereigene Syntheseprozess (NNR) in der Lage ist bei einer akut auftretenden Entzündung soviel Cortisol bereitzustellen kann um den körpereigenen Entzündungsprozess zu beherrschen.
Da kann man noch 100 KI Anfragen stellen das wird KI nicht beantworten können weil der Mensch zu verschieden ist in seiner Organstruktur.
Nur meine Meinung.
VG
Genau das habe ich so in der Reha von der Ärztin so gehört.
Zwölf Tage später kommt der Power… wieder um die Ecke und mosert herum…
Wie wäre es mal mit einem fachlich relevanten Beitrag zum Thema statt herumzustänkern?
Sprich: Bringe doch bitte einen fachlichen Nachweis für deine These des Brand-Löschens durch Kortison und vor allem, daß in der Folge das Langzeitergebnis des Schubs besser ist als ohne Kortison. Ich habe das bisher in der Fachliteratur nirgends gefunden.
Ich warte gespannt …
Also die einzige, die hier ständig rumpübelt bist doch du… und nein ich habe dir dein Förmchen nicht gemopst
Weil es nicht messbar wäre und reiner Orakelei entsprechen würde. Genauso kann man nicht sagen, welche Form eine MS im Laufe der Zeit annimmt. Aber ich gebe es auf, dir Stänkergirl hier weiter zu antworten, weil mir das tatsächlich zu doof wird.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir nicht mehr antworten würdest. Bitte halte dein Versprechen.