Damit hier mal Ruhe in den Karton kommt, habe ich (mal wieder ChatGPT angefragt. Ich mache das nur noch diese Woche, versprochen). Mich interessiert das Thema auch, daher:
Bei einem MS-Schub wird häufig Kortison (hochdosierte Glukokortikoide) verabreicht, um die Entzündung im Zentralnervensystem zu dämpfen und die Symptome schneller zu lindern. Üblicherweise erfolgt die Behandlung mit hochdosiertem Methylprednisolon (z. B. 500–1000 mg täglich über 3–5 Tage, meist intravenös).
Wann ist eine Kortison-Therapie sinnvoll?
Bei mittelschweren bis schweren Schüben mit deutlicher Beeinträchtigung (z. B. Sehstörungen, Lähmungen, Koordinationsprobleme).
Wenn die Symptome die alltägliche Funktion stark einschränken.
Wenn sich die Beschwerden nicht von selbst innerhalb weniger Tage bessern.
Wann kann man auf Kortison verzichten?
Bei milden Schüben mit nur geringfügigen Symptomen (z. B. leichtem Kribbeln oder kurzfristiger Müdigkeit) kann man oft abwarten.
Wenn frühere Schübe auch ohne Kortison gut abgeklungen sind.
Falls Kortison nicht hilft, kann in schweren Fällen eine Plasmapherese (Blutwäsche) erwogen werden.
Wichtig: Eine Kortison-Therapie beeinflusst nicht den langfristigen Verlauf der MS, sondern beschleunigt nur die Erholung vom akuten Schub. Die langfristige Therapie zur Krankheitsmodifikation (DMTs) bleibt davon unberührt.
Bei Unsicherheiten oder Nebenwirkungen sollte immer ein Neurologe konsultiert werden.