Dass das THC bei Spasmen “besser andockt” als CBD ist auch richtig, aber die neuroprotektive / entzündungshemmende Wirkung ist widerum bei CBD ausgeprägter. Da CBD selbst keine psychotrope Wirkung aufweist, würde ich allerdings aus diesem Grund vorschlagen eine Sorte zu wählen, die weniger THC und dafür mehr CBD enthält,
Nur mal als Rechenbeispiel:
Wenn Du statt der jetzigen Dosierung von 22/1 auf eine Sorte mit 8/8 umsteigen würdest, müsstest du zwar die Dosis fast verdreifachen, würdest aber trotzdem die gleiche Menge THC zu Dir nehmen, also die psychotrope Wirkung wäre die Gleiche, würdest aber zusätzlich, durch die höhere Dosis an CBD, mehr von dessen neuroprotektiver Wirkung profitieren.
Du kannst ja vielleicht mal Deinen Neurologen darauf ansprechen - ich persönlich halte es für sinnvoll(er).
Edit: Ich habe mit einer Dosierung von 14/1 angefangen medizinisches Cannabis zu nehmen, hatte vorher keine persönlichen Erfahrungen mit Cannabis als Rauschmittel. Das entspricht bei einer 30Tages Dosis von 45g einer Zufuhr von 6,3g reinem THC pro Monat. Mittlerweile konnte ich mit einer Sorte die 8/8 THC zu CBD enthält meine 30Tages Dosis langsam auf 30g reduzieren, was wiederum einer Zufuhr von 2,4g reinem THC entspricht.
Also brauche ich auch effektiv weniger THC durch die gesteigerte Zufuhr von CBD. Das CBD hat keine berauschende (Neben-)Wirkung auf meinen Organismus, aber ich fühle mich dennoch besser und ausgeglichener mit dieser erhöhten CBD Dosis, die ja widerum von 0,45g auf 2,4g pro Monat gestiegen ist durch die Umstellung.
Also ggf. brauchst Du sogar gar nicht die Dosis verdreifachen um ähnliche Effekte zu erzielen.