Hallo ihr Lieben,
hier das längst überfällige Lebenszeichen von mir.
Vielen lieben Dank für das Teilen eurer Gedanken und die vielen Anregungen. Das hilft mir wirklich sehr.
Das kann ich ehrlicherweise aktuell noch nicht so recht sagen. Aus dem Bauch heraus schließe ich keine der Optionen kategorisch aus. Ich muss aber zugeben, dass mich das potentiell erhöhte Krebsrisiko unter Kesimpta während der vergangenen 2 Therapiejahre hier und da schon beschäftigt hat. Im Sinne von: “MS reicht jetzt aber, es wäre ungerecht wenn nun auch noch Krebs hinzu kommt.” Ganz ausblenden konnte ich diesen Gedanken nie.
Ich bin nicht in onkologischer Behandlung und habe lediglich zur Befundbesprechung nach der Resektion das Hauttumorzentrum einer Uniklinik von innen gesehen. Nach dem negativen Befund steht nun alle 3 Monate ein Hautkrebs-Screening und alle 6 Monate Sono an. Mehr ist nicht vorgesehen.
Der Augenarzt schickte mich mit der Diagnose Sicca (trockene Augen) und Augentropfen nach Hause. Fairerweise muss ich sagen, dass das wirklich eine minimale Sehschwäche auf dem linken Auge war. Selbst für mich schwer wahrnehmbar. Bin damals auch erst etliche Wochen wenn nicht sogar Monate nach Beginn der Beschwerden zum Arzt. Das Ganze bildete sich dann nach einigen Monaten von selbst zurück. Als ich dann 3 Jahre später mit identischen Symptomen wieder bei der gleichen Ärztin vorstellig wurde, schickte sie mich gleich mit Verdacht auf SNE in die Klinik. Dort wurde ich dann in der Neurologie auf den Kopf gestellt und habe die Diagnose erhalten.
Was meinst du damit genau? Ich habe nun 2 Jahre Therapie hinter mir. Angedacht waren ursprünglich 5.
Genau so hat es mein Neurologe beschrieben, den ich übrigens für sehr kompetent halte … fachlich wie auch menschlich. Daher halte ich Option C auch nicht für völlig abwegig, weil es eben eine sehr effektive Therapieform ist mit vielversprechenden Chancen. Aber das mulmige Bauchgefühl, blöderweise auch noch bestätigt durch die Krebsdiagnose, schwingt halt mit und ob das so eine gute Grundlage ist?
Was ich mir ganz gut vorstellen könnte: Kesimpta absetzen, auf Basistherapie (Option B) umstellen, aufgrund der Krebserkrankung die Priorität auf ein intaktes Immunsystem setzen und nach hoffentlich 2 unauffälligen Jahren eine neue Therapieentscheidung treffen (unter Berücksichtigung aller verfügbarer Therapieformen).